Ein kulturpolitischer Skandal
Die Fakten

Die Stadt Zürich hat sich gegenüber Frau Heidi Weber über die letzten 50 Jahre im Zusammenhang mit dem Heidi Weber Haus von Le Corbusier nachweislich nicht korrekt verhalten, geschweige denn das Schaffen von Frau Heidi Weber unterstützt. Bei der Übergabe des Hauses wurde seitens der Stadt versprochen, eine öffentlich-rechtliche Stiftung zu gründen. Diese Verpflichtung hat sie nicht eingehalten. Zudem wurde der Name des Hauses in „Pavillon" (Gartenlaube) geändert und damit die Geschichte des Hauses verfälscht und ausgelöscht. Letztlich hat Herr Peter Haerle (Kulturdirektor der Stadt Zürich) als Amtsperson anlässlich eines Radiointerviews mit Roger Schawinski Frau Heidi Weber eines unehrenhaften Verhaltens und anderer Tatsachen, die geeignet sind, ihren Ruf zu schädigen, beschuldigt. Dies alles ist inakzeptabel und sicher nicht im Interesse der Bürger der Stadt Zürich, wäre Frau Heidi Weber doch bereit gewesen, das Museum und ihre Kunstsammlung der Stiftung und damit den Bürgern zu schenken. Zusammenfassend statt vieler: Gerhard Mack, Schildbürgerstreich, in: NZZ am Sonntag vom 26. Februar 2017, S. 61

August 2017

Auf das Schreiben des Rechtsvertreters von Heidi Weber an Frau Corine Mauch vom 7. Juli 2017 hin, für dessen Beantwortung eine angemessene Frist bis zum 19. Juli 2017 angesetzt wurde, erhielt der Rechtvertreter lediglich eine entsprechende Empfangsbestätigung und die Mitteilung, dass er „zu gegebener Zeit eine Stellungnahme“ erhalte. Mittlerweile ist es Anfang August und der Rechtsvertreter hat immer noch nichts erhalten.

Juli 2017

Brief an Stadtpräsidentin Corine Mauch
und Peter Haerle vom 07.07 2017

Juni 2017

Anzeige wegen Ehrverletzung

Streit um Corbusier-Haus wird Fall für Zürcher Justiz: Ermittlung gegen Kulturchef Peter Haerle

Mai 2017

Jetzt hat das Bundesgericht entschieden:
Die Staatsanwaltschaft soll gegen Peter Haerle ermitteln

Das Urteil des Schweizer Bundesgericht

April 2017

Stellungnahme ans Schweizerische Bundesgericht vom 7. April 2017 in Sachen Ehrverletzung durch Peter Haerle.

Februar 2017

Beschwerde ans Bundesgericht vom 1. Februar 2017 in Sachen Ehrverletzung durch Peter Haerle

Januar 2017

Offener Brief an Corine Mauch vom 27. Januar 2017, publiziert in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) und im Blick vom 28. Januar 2017

http://www.msn.com/de-ch/nachrichten/other/streit-um-corbusier-museum-in-z%c3%bcrich-offener-brief-an-die-stadt/ar-AAmnthb

Dezember 2016

Beschluss des Obergerichtes des Kantons Zürich vom 13. Dezember 2016 in Sachen Ehrverletzung durch Peter Haerle. In diesem Beschluss wurde die Ermächtigung zur Strafverfolgung durch die Staatsanwaltschaft nicht erteilt mit der sonderbaren Begründung, dass nicht Heidi Weber persönlich, sondern lediglich sie als Geschäftsfrau betroffen sei und sie deshalb den Schutz der Ehre nicht beanspruchen könne.

November 2016

Stellungnahme ans Obergericht des Kantons Zürich vom 23. November 2016 in Sachen Ehrverletzung durch Peter Haerle